Über uns

Das Förderzentrum Helene-Dieckmann-Schule ist das zuständige Förderzentrum für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der Region Altenholz, in der Region Gettorf, in der Region Kronshagen und in den Gemeinden des Dänischen Wohlds.

 

Wir unterstützen die mit der Inklusion verbundenen Inhalte und Überzeugungen.

ES IST NORMAL, VERSCHIEDEN ZU SEIN!

Die Förderung durch die Lehrkräfte des Förderzentrums erfolgt in den Bereichen.

  • Prävention

  • Inklusion

  • Unterricht am Förderzentrum (zeitlich begrenzt)

 

Derzeit werden circa 155 Schüler:innen präventiv und 107 Schüler:innen mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf im gemeinsamen Unterricht an den Schulstandorten unseres Einzugsbereichs unterstützt und gefördert.

 

Wir unterstützen Schüler:innen mit folgenden sonderpädagogischen Förderschwerpunkten:

 

Ziel unserer Arbeit ist es, dass die von uns betreuten Schüler:innen in unseren Kooperationsschulen durch unterrichtsunterstützende Maßnahmen, differenzierende Angebote und sonderpädagogische Zusatzangebote in ihrer individuellen Lern- und Persönlichkeitsentwicklung bestmöglich gefördert werden und ihre besonderen Neigungen und Begabungen entfalten können.

 

Die Lehrkräfte des Förderzentrums unterrichten, fördern und unterstützen Schüler:innen mit Unterstützungsbedarf auf der Grundlage von lernprozessbegleitender Diagnostik durch individuelle Maßnahmen. Sie beraten Eltern und Lehrkräfte bezüglich der Unterstützung der Kinder und Jugendlichen, schaffen geeignete Bedingungen durch Netzwerkarbeit und fördern im Rahmen des gemeinsamen Unterrichts die inklusive Beschulung.

 

Download Flyer: Helene-Dieckmann-Schule

Wer war Helene Dieckmann?

Helene Dieckmann (10. Juli 1875 - 16. September 1955) lebte in Altenholz.

Sie erkrankte mit 18 Jahren an einer Hirnhautentzündung und erblindete an deren Folgen. Durch zähen Willen, gepaart mit hoher Intelligenz, gelang es ihr, das Leben ohne fremde Hilfen zu meistern. Sie galt als eine stets fröhliche, bescheidene und zufriedene Frau.

Probleme und Konflikte innerhalb der Familie und auch in der dörflichen Gemeinschaft half sie gütig vermittelnd zu lösen. Behutsamer Großmut und maßvolle Strenge machten sie zu einer unumstrittenen, herausragenden Persönlichkeit und zum helfenden Mittelpunkt im dörflichen Leben.

Organisation

Die Helene-Dieckmann-Schule (Förderzentrum Lernen für die Regionen Altenholz, Gettorf und Kronshagen) verfügt über eine eigenständige Schulleitung. Zusammen mit den Regionalvertretungen bildet sich daraus das Schulleitungsteam. Zum erweiterten Schulleitungsteam gehört beratend auch die Gleichstellungsbeauftragte. Der örtliche Personalrat steht in regelmäßigem Austausch mit dem Schulleitungsteam.

Die Schulleitung organisiert und verantwortet die sonderpädagogische Förderung und Unterstützung in den Bereichen Beratung, Prävention, Inklusion und Beschulung am Förderzentrum.

Das Förderzentrum verfügt über eine eigene Konferenzstruktur. Diese sichert vor allem die sonderpädagogische Expertise, die Schulentwicklung, sowie die intensive Zusammenarbeit an den Standorten, in den Regionen, sowie den fachlichen und überfachlichen Austausch:

  • Förderzentrumskonferenzen
  • Schulentwicklungstage
  • Regionalkonferenzen
  • Standortgespräche/Inklusionskonferenzen
  • Fachkonferenzen
    • Schulische Erziehungshilfe
    • Lernen Grundschule
    • Lernen Sekundarstufe I
    • Sprachheilpädagogik
    • Leseintensivmaßnahme
  • Kollektive Fallberatung
  • Mediencafé

 

Schulentwicklung

Fortbildungskonzept

1. Leitgedanke

Die Qualität, Aktualität und Professionalität unserer pädagogischen Arbeit ist uns ein besonderes Anliegen und Grundlage unseres Handelns als Sonderschullehrer:innen.

Die im Schulgesetz formulierten Ziele und die sich wandelnden Anforderungen und Aufgabenstellungen durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (siehe unten), erfordern die fortlaufende Auseinandersetzung mit relevanten Themen unserer Arbeit. Unsere besondere Aufmerksamkeit liegt dabei im Bereich der Fürsorge und Förderung der uns anvertrauten Schüler:innen und einer wertschätzenden und unterstützenden Haltung.

Praxisorientierung, kollegialer Austausch, über den Tellerrand schauen und die multiprofessionelle Zusammenarbeit sind ebenso Faktoren, die die Auswahl unserer Fortbildungsthemen beeinflussen, wie die Achtsamkeit mit unserer eigenen Gesundheit als Grundlage für eine beständige und motivierte pädagogische Arbeit.

 

Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz (2007/ überarbeitete Fassung 2021)

§ 4  Bildungs- und Erziehungsziele

(4) Die Schule soll dem jungen Menschen zu der Fähigkeit verhelfen, in einer ständig sich wandelnden und dabei zunehmend digitalisierten Welt ein erfülltes Leben zu führen. Sie soll dazu befähigen, Verantwortung im privaten, familiären und öffentlichen Leben zu übernehmen und für sich und andere Leistungen zu erbringen, insbesondere auch in Form von ehrenamtlichem Engagement. Es gehört zum Auftrag der Schule, die jungen Menschen zur Teilnahme am Arbeitsleben und zur Aufnahme einer hierfür erforderlichen Berufsausbildung zu befähigen.(…)

 

2. Ziele

In allen Bereichen der Schulentwicklung lernen wir Neues kennen, vertiefen wir Bewährtes und erarbeiten wir Notwendiges. Im Austausch mit Kolleg:innen, durch Dozent:innen, Workshops und Hospitationen erwerben wir Wissen und Kompetenzen, die wir in unsere Arbeit einbringen und evaluieren, um daraus und aus den sich verändernden Herausforderungen neue Fortbildungsschwerpunkte festzulegen. Fortbildungen sollen die Qualität unserer Arbeit verbessern, uns als Team stärken und den uns anvertrauten Schüler:innen mit besonderen Bedürfnissen zugutekommen.

3. Organisation

  • Fortbildungsbedarf erheben (Auswahlkriterien)
  • Planung und Durchführung
  • Anwendung in der Praxis
  • Evaluation
  • Implementierung

4. Auswahlkriterien

  • Aktuelle Anordnungen des Schulamtes und des Ministeriums
  • Ziele der Schulentwicklungsarbeit (Schulleitung)
  • Interne Evaluation unserer Arbeit
  • Aktuelle Arbeitsschwerpunkte/Problemfelder
  • Bedürfnisse und Wünsche des Kollegiums

5. Planung, Durchführung

Das Schulleitungsteam wählt nach den erarbeiteten Fortbildungswünschen die Fortbildungsangebote aus und organisiert die konkrete Umsetzung.

Schulinterne Fortbildungen

Fortbildungen für das Kollegium finden im Rahmen der Förderzentrumskonferenzen (4) und der Schulentwicklungstage (2-3) statt. Wir buchen online-Veranstaltungen, Abrufveranstaltungen (IQSH), laden Dozenten ein und hospitieren in externen Einrichtungen. Der Nutzen beziehungsweise die Erfahrungen mit den erworbenen Erkenntnissen werden im Rahmen gemeinsamer Konferenzen ausgetauscht und evaluiert.

Schulexterne Fortbildungen nach Interessens- und Aufgaben-Schwerpunkten

Kolleg:innen mit gemeinsamen Arbeitsschwerpunkten, Fachrichtungen oder Neigungen besuchen gemeinsam Fortbildungen, bzw. nutzen gemeinsam Onlineangebote. Für die Zeit der Fortbildung werden sie ggf. nach Absprache mit der Schulleitung vom Unterricht freigestellt. Inhalte der Fortbildungen werden in Protokollen oder Erfahrungsberichten auf Konferenzen dem Kollegium vorgestellt und diskutiert.

Schulexterne, individuelle Fortbildungen

Kolleg:innen (Multiplikatoren) bilden sich nach eigenen Interessen fort und geben ihre Erkenntnisse an die Kolleg:innen weiter. Für die Zeit der Fortbildung werden sie ggf. nach Absprache mit der Schulleitung vom Unterricht freigestellt.

Aus den schulexternen Fortbildungen ergeben sich schulinterne „Minifortbildungen“ für Interessierte.

Netzwerk
Als Ergänzung unseres Fortbildungskonzeptes streben wir die Planung von Fortbildungen in Kooperation mit anderen Schulen und Einrichtungen (Netzwerkarbeit) an.

 

6. Erprobung und Evaluation

Fortbildungsinhalte werden im Rahmen der täglichen Arbeit erprobt. Gegenseitige Hospitationen und kollegialer Austausch runden das Bild über die Relevanz und mögliche Nachhaltigkeit der Fortbildungsinhalte ab. Die Evaluation der Fortbildungsinhalte lässt sich neben dem mündlichen Erfahrungsaustausch auch in schriftlicher Form bearbeiten. Nach der Evaluation erfolgt die Entscheidung über die Weiterarbeit und Implementierung in die konzeptionelle Arbeit der Schule.

7. Themenschwerpunkte der Schuljahre:

2021/2022 (durchgeführt)

Schulintern: Digitalisierung, Folgen der Pandemie, Förderplanung

Individuell: Ausbildung zum FiSch-Coach, Ausbildungslehrkraft

 

2022/2023 ( durchgeführt)

Schulintern:

  • Organisation:

Präventionskonzept: Kooperation mit den Partnerschulen

NETZWERK: Schulpsychologischer Dienst

  • Unterricht:

Umgang mit Schüler:innen in schwierigen Situationen/ mit besonderen Verhaltensauffälligkeiten; Problemschüler verstehen, 3.11.2022, Team-Kolleg:innen der Partnerschulen haben teilgenommen.

Dozent Michael Felten

Diagnostik: Sopäd. Überprüfung und Förderung im DaZ-Bereich /Abgrenzung DaZ-FSP Lernen, 16.3.2023

Abrufveranstaltung IQSH

  • Individuell:

Ausbildung zum FiSch-Coach, Ausbildungslehrkraft, Beratung schulische Erziehungshilfe /Schule-Jugendamt-Kinderschutz

 

 

2023/2024 (geplant)

Schulintern:

  • Organisation:

Netzwerk: Berufliche Orientierung

Hospitation im Theodor-Schäfer-Werk, Husum

  • Unterricht:

Schulfach Glück im Rahmen der Experimentierklausel

Systemische Lösungen in der Schule

  • Individuell:

Ausbildung zum FiSch-Coach, Ausbildungslehrkraft, Beratung schulische Erziehungshilfe /Schule-Jugendamt-Kinderschutz

 

Stand 7/2023